Vermisste Kinder 1970-19791976-Suche nach 12j. Monika Frischholz (Cold Case)

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1976-Suche nach 12j. Monika Frischholz (Cold Case)

Ungelesener Beitrag von Patty » Sa 8. Jul 2017, 23:36

Aktenzeichen xy ungelöst vom 20.05.1977:

Engel verrichten still ihr Werk. (Peter Bamm)
Ich sterbe, aber meine Liebe zu Euch stirbt nicht. Ich werde Euch vom Himmel herab lieben, wie ich Euch auf Erden geliebt habe. (Hieronymus)

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Neue EG (Cold Case)

Ungelesener Beitrag von Patty » Fr 14. Dez 2018, 17:33

Flossenbürg. Nach nunmehr 42 Jahren hat die Kriminalpolizeiinspektion Weiden eine neue Ermittlungsgruppe gegründet, die das Verschwinden und den möglichen Tod der seit dem 25.05.1976 in Flossenbürg verschwundenen 12-jährigen Monika Frischholz aufklären soll. Die „EG Froschau“ geht davon aus, dass das Mädchen ermordet worden ist.
Mordfall Monika Frischholz

Die 12-Jährige Monika ist 1976 verschwunden. Mittlerweile gehen die Beamten von einem Mordfall aus. Foto: KPI Weiden

Am Dienstag, 25.05.1976, in den Nachmittagsstunden sahen verschiedene Zeugen die damals 12-jährige Monika Frischholz zum letzten Mal in ihrem Heimatort Flossenbürg, als sie vom Stieberweg in die Floßer Straße auswärts in Richtung Ortsbereich „Bahnhof“ ging. Dort wollte sie sich mit einem jungen Burschen treffen. Seitdem gab es kein Lebenszeichen mehr von der Schülerin.

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https://www.oberpfalzecho.de/2018/12/mo ... lt-wieder/
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Re: 1976-Suche nach 12j. Monika Frischholz (Cold Case)

Ungelesener Beitrag von Patty » Mo 17. Dez 2018, 19:32

14.12.2018, PP Oberpfalz

Hinweisformular | Tip-off form

Kriminalpolizei Weiden rollt den Tod von Monika Frischholz neu auf - hohe Belohnung ausgesetzt

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FLOSSENBÜRG/LKR. NEUSTADT A.D. WALDNAAB. Nach nunmehr 42 Jahren hat die Kriminalpolizeiinspektion Weiden i.d.Opf. eine neue Ermittlungsgruppe gegründet, welche das Verschwinden und den möglichen Tod der seit dem 25.05.1976 in Flossenbürg abgängigen 12-jährigen Monika Frischholz aufklären soll.


Tatzeit
25.05.1976
Tatort
Flossenbürg

Größe
160 cm
Figur
mittelschlank
Geschätztes Alter


Augenfarbe
Haare
halblanges, dunkelbraunes bis schwarzes Haar
Geschlecht
weiblich

Sprache/Dialekt


Bekleidung

Monika Frischholz war bekleidet mit einer dunkelgrünen, langen Hose, einem gelben, kurzärmeligen Pullover und einer rot/schwarz gemusterten Strickweste. Zudem trug sie braune Halbschuhe.



Sachverhalt/Fahndungsgrund

FLOSSENBÜRG/LKR. NEUSTADT A.D. WALDNAAB. Nach nunmehr 42 Jahren hat die Kriminalpolizeiinspektion Weiden i.d.Opf. eine neue Ermittlungsgruppe gegründet, welche das Verschwinden und den möglichen Tod der seit dem 25.05.1976 in Flossenbürg abgängigen 12-jährigen Monika Frischholz aufklären soll. Die „EG Froschau“ geht davon aus, dass das Mädchen ermordet worden ist. Das Bayerische Landeskriminalamt hat für Hinweise, die zur Aufklärung der Tat oder zur Ergreifung des Täters führen, eine Belohnung in Höhe von 10.000 Euro ausgesetzt.

Am Dienstag, 25.05.1976, in den Nachmittagsstunden sahen verschiedene Zeugen die damals 12-jährige Monika Frischholz zum letzten Mal in ihrem Heimatort Flossenbürg, als sie vom Stieberweg in die Floßer Straße auswärts in Richtung Ortsbereich „Bahnhof“ ging. Dort wollte sie sich mit einem jungen Burschen treffen. Seitdem gab es kein Lebenszeichen mehr von der Schülerin. Die im Jahr 1976 und 1986 geführten intensiven Vernehmungen, Ermittlungen sowie Überprüfungen von regionalen und überregionalen Spuren und Alibis führten bislang nicht zur Aufklärung des Sachverhaltes.

Die Kripo Weiden erhielt jetzt einen interessanten Zeugenhinweis, der den Verdacht eines Tötungsdelikts nahelegt und gründete daraufhin die EG Froschau. Unter der Leitung von Kriminalhauptkommissar Armin Bock durchforsteten, studierten und überprüften in den vergangenen Wochen fünf Kriminalbeamte die damals erstellten polizeilichen und staatsanwaltschaftlichen Akten in allen Einzelheiten. Dabei bewerteten sie die Unterlagen nicht nur mit ihrem langjährigen Erfahrungsschatz aus dem Bereich der Mordermittlungen, sondern bedienten sich auch neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse zu Sexualmorden und der Einschätzung von Fallanalytikern der operativen Fallanalyse Bayern (OFA) aus München.

Die erfahrenen Beamten, teils Sachbearbeiter von „Cold-Case“-Fällen, kamen nun mit ihren Beratern und der Staatsanwaltschaft Weiden zu dem Schluss, dass das Verschwinden von Monika Frischholz als Mordfall nochmals geprüft werden sollte.

Oberstaatsanwalt Bernhard Voit, stellvertretender Leiter der Staatsanwaltschaft Weiden i.d.OPf, leitet die Ermittlungen von Seiten der Staatsanwaltschaft.

Nach den bisherigen Erkenntnissen gehen die Kriminalbeamten der EG Froschau mittlerweile davon aus, dass Monika Frischholz am 25.05.1976 in den Nachmittags- oder Abendstunden noch in unmittelbarer Ortsnähe Flossenbürg auf ihren späteren mutmaßlichen Mörder getroffen ist. Der Ablageort ihrer Leiche ist bis heute noch nicht gefunden worden.

Monika Frischholz war damals 160 cm groß, hatte eine mittelschlanke Figur, trug halblanges, dunkelbraunes bis schwarzes Haar und war bekleidet mit einer dunkelgrünen, langen Hose, einem gelben, kurzärmeligen Pullover und einer rot/schwarz gemusterten Strickweste. Zudem trug sie braune Halbschuhe.

Die EG Froschau ermittelt in alle Richtungen und bittet nun die Bevölkerung nochmals, vor allem damalige Zeitzeugen, die sich bis jetzt noch nicht gemeldet haben, um sachdienliche Hinweise zur Aufklärung des Mordes unter der Rufnummer 0961/401-291. Jeglicher noch so kleine Hinweis kann dabei für die Ermittler von großer Bedeutung sein.

Das BLKA München setzte für Mitteilungen, die zur Aufklärung der Tat oder zur Ergreifung des Täters führen, eine Belohnung in Höhe von 10.000 Euro (in Worten: zehntausend Euro) aus. Die Belohnung wird nur unter Ausschluss des Rechtsweges zuerkannt und verteilt. Sie ist ausschließlich für Privatpersonen und nicht für Beamte, zu deren Berufspflicht die Verfolgung strafbarer Handlungen gehört, bestimmt.

Es wird um Verständnis gebeten, dass keine weiteren Details zu den neuen Erkenntnissen und den laufenden Ermittlungen bekannt gegeben werden können.

Medienkontakt: PP Oberpfalz, PHK Florian Beck, Tel.: 0941/506-1012
Veröffentlicht am: 14.12.2018 12:57 Uhr


Simulation Monika Frischholz am Tage ihres Verschwindens

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Belohnung

Das BLKA München setzte für Mitteilungen, die zur Aufklärung der Tat oder zur Ergreifung des Täters führen, eine Belohnung in Höhe von 10.000 Euro (in Worten: zehntausend Euro) aus. Die Belohnung wird nur unter Ausschluss des Rechtsweges zuerkannt und verteilt. Sie ist ausschließlich für Privatpersonen und nicht für Beamte, zu deren Berufspflicht die Verfolgung strafbarer Handlungen gehört, bestimmt.

Zuständige Dienststelle
Kriminalpolizeiinspektion Weiden i.d.OPf.
Regensburger Straße 52
92637 Weiden i.d.OPf.

Telefon: 0961/401-0
Fax: 0961/401-209
Die Polizei ist auf die Unterstützung der Bevölkerung angewiesen. Bitte verwenden Sie unser Hinweisformular.

Hinweisformular | Tip-off form

Für eilige Informationen wählen Sie bitte Notruf 110 oder wenden sich direkt an die sachbearbeitende oder jede andere Polizeidienststelle.

https://www.polizei.bayern.de/fahndung/ ... tml/289830
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Erste Zwischenbilanz

Ungelesener Beitrag von Hercules » Fr 11. Jan 2019, 14:11

Ermittlungen der Kriminalpolizei Weiden zum möglichen Tod von Monika Frischholz - Erste Zwischenbilanz der Ermittlungen
Zum Vergrößern bitte klicken Zum Download des Bildes bitte klicken

Monika Frischholz
FLOSSENBÜRG/LKR. NEUSTADT A.D. WALDNAAB. Wie bereits im Dezember berichtet, hat die Kriminalpolizeiinspektion Weiden i.d.Opf. die „EG Froschau“ gegründet, welche das Verschwinden und den möglichen Tod der seit über 42 Jahren in Flossenbürg abgängigen 12-jährigen Monika Frischholz aufklären soll. Die Ermittler gehen weiterhin davon aus, dass das Mädchen ermordet worden ist. Aus über 25 Hinweisen konnten bisher wertvolle neue Erkenntnisse gewonnen werden. Die EG Froschau bedankt sich für die bisherige Unterstützung aus der Bevölkerung und hofft auf weitere Mitteilungen.


Weitere Links
Kriminalpolizei Weiden rollt den Tod von Monika Frischholz neu auf - hohe Belohnung ausgesetzt »
Am Nachmittag des 25.05.1976, gegen 15.30 Uhr, wurde die 12-jährige Monika Frischholz in ihrem Heimatort Flossenbürg das letzte Mal lebend gesehen. Gegen 15.15 Uhr verließ sie ihr Elternhaus im Stieberweg und ging Richtung Floßer Straße. Dort bog sie nach links ab und ging die Floßer Straße bergab. Durch verschiedene Zeugenhinweise konnte ihr Fußweg rekonstruiert werden. Aufgrund eines aktuellen Zeugenhinweises konnte der Weg nun ein Stück weiter nachvollzogen werden. Der letzte Sichtkontakt zu dem jungen Mädchen war demnach im Bereich Ortsausgang Flossenbürg auf Höhe der Abzweigung nach Waldkirch. Dort knüpft nun die weitere Suche der „EG Froschau“ an.

Die Kriminalbeamten konnten außerdem einen alten Verdacht ausräumen. 1976 gab es einen einzelnen Zeugenhinweis, dass Monika im nahegelegenen Ort Floß in ein gelbes Auto gestiegen wäre. Das Fahrzeug sei mit dem Teilkennzeichen „LÜ“ für Lüdenscheid oder Lünen versehen gewesen. Die Ermittlungsgruppe hat aktuell eine Zeugin ausfindig gemacht, welche Monika Frischholz zum Zeitpunkt ihres Verschwindens zum Verwechseln ähnlich gesehen hatte. Diese lebte zur damaligen Zeit in Floß und konnte zu dem Fall befragt werden. Nach den vorliegenden Erkenntnissen und der Zeugenaussage der Frau gehen die Ermittler davon aus, dass der Hinweis auf das Auto nicht im Zusammenhang mit dem Verschwinden von Monika Frischholz steht.

„Am Beispiel dieser neuen Erkenntnisse zeigt sich, wie wertvoll auch weiterhin Hinweise aus der Bevölkerung für unsere Ermittlungsarbeit sind. Dank des Zeugen, kann nun der Weg von Monika bis zum ehemaligen Steinbrunnen unmittelbar vor der Abzweigung Waldkirch nachvollzogen werden. Die Beobachtungen müssen dabei nicht zwingend selbst gemacht worden sein. Wir überprüfen auch alle Hinweise vom Hörensagen.“, so Armin Bock, Leiter der Ermittlungsgruppe bei der Kriminalpolizeiinspektion Weiden.

Über 25 Hinweise sind zwischenzeitlich bei der Kripo Weiden eingegangen und werden derzeit akribisch bewertet und abgearbeitet. Die Ermittler hoffen, dass es noch mehr werden. Der Appell lautet, auch vermeintlich unwichtige Informationen an die Kriminalisten zu übermitteln. Bei der Bearbeitung der bisherigen Hinweise stellten sie fest, dass sich Zeugen der Wichtigkeit ihrer Informationen oft gar nicht bewusst waren oder irrtümlich geglaubt haben, die Polizei hätte das Mitgeteilte ohnehin schon gewusst.

Die Beamten der EG Froschau ermitteln weiterhin mit Nachdruck in alle Richtungen, gehen jedoch davon aus, dass sie es mit einem oder mehreren Tätern aus der Region zu tun hat.
„Mord verjährt nie. Wir werden weiterhin alles dafür tun, den Fall doch noch aufzuklären. Monika war ein fröhliches Kind. Auch nach 42 Jahren haben es die Angehörigen und die Gesellschaft verdient, dass die Wahrheit ans Tageslicht kommt“ – Kriminalhauptkommissar Armin Bock, Leiter des Ermittlungsteams.

Dabei darf an die ausgesetzte und immer noch gültige Belohnung erinnert werden:
Das BLKA München setzte für Mitteilungen, die zur Aufklärung der Tat oder zur Ergreifung des Täters führen, eine Belohnung in Höhe von

10.000 Euro
(in Worten: zehntausend Euro)

aus. Die Belohnung wird nur unter Ausschluss des Rechtsweges zuerkannt und verteilt. Sie ist ausschließlich für Privatpersonen und nicht für Beamte, zu deren Berufspflicht die Verfolgung strafbarer Handlungen gehört, bestimmt.

Zeugen, die sich bis jetzt noch nicht gemeldet haben, werden um sachdienliche Hinweise zur Aufklärung des Mordes unter der Rufnummer 0961/401-291 gebeten. Jeglicher noch so kleine Hinweis kann für die Ermittler von großer Bedeutung sein!

Es wird um Verständnis gebeten, dass keine weiteren Details zu den neuen Erkenntnissen und den laufenden Ermittlungen bekannt gegeben werden können.

Medienkontakt: PP Oberpfalz, PHK Florian Beck, Tel.: 0941/506-1012
Veröffentlicht am: 11.01.2019 11:28 Uhr

https://www.polizei.bayern.de/news/pres ... tml/291066

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Re: 1976-Suche nach 12j. Monika Frischholz (Cold Case)

Ungelesener Beitrag von Patty » Mo 25. Feb 2019, 20:29

Aktualisiert: 24.02.19 08:45

Mord wird vermutet
Mysteriöser Fall neu aufgerollt: Monika seit 42 Jahren verschwunden

Nun jedoch gibt es neue Erkenntnisse im möglichen Mordfall Monika, insgesamt sollen es 35 Hinweise sein. „Kleine, aber auch wertvolle Mitteilungen bilden neue Puzzlestücke bei der Aufklärung des Verschwindens der damals 12-Jährigen“, zitiert oberpfalzecho.de die Polizei. Im Dezember hat sich die „Ermittlungsgruppe Froschau“ gegründet, wie auch der BR berichtet. Demnach hätte die Polizei mit 50 Personen Kontakt aufgenommen, teilweise seien das auch Zeugen, die schon damals befragt wurden. Einige aber auch erstmalig.

Bitte lest weiter im Link:


https://www.merkur.de/bayern/flossenbue ... 95106.html
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Re: 1976-Suche nach 12j. Monika Frischholz (Cold Case)

Ungelesener Beitrag von Hercules » Mo 18. Mär 2019, 13:52

Vor 42 Jahren verschwunden: Kripo Weiden ermittelt weiter im Fall Monika Frischholz
Im Fall der vor 42 Jahren in Flossenbürg verschwundenen Monika Frischholz prüft die Kripo Weiden neue Hinweise.

https://www.br.de/nachrichten/bayern/un ... er,RKt9wFw

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Beginn der Suche

Ungelesener Beitrag von Patty » Mo 8. Apr 2019, 13:06

Monika Frischholz: Stein um Stein wird abgetragen

Seit Montagmorgen sucht die Polizei mit Spezialkräften nach den sterblichen Überresten von Monika Frischholz. Seit Mittag wird an einem Waldstück bei Waldkirch (Georgenberg) gegraben. Stein um Stein wird abgetragen.

https://www.onetz.de/deutschland-welt/f ... 85797.html
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Vergrabenes Auto gefunden

Ungelesener Beitrag von Patty » Mo 8. Apr 2019, 19:59

08.04.2019, 17:39 Uhr
Fall Monika Frischholz: Polizei findet vergrabenes Auto

43 Jahre nach dem Verschwinden der Schülerin Monika Frischholz hat die Polizei in einem Waldstück bei Waldkirch ein vergrabenes Auto gefunden und freigelegt. Die Ermittler gehen Hinweisen nach, dass die Leiche möglicherweise dort liegt.

https://www.br.de/nachrichten/bayern/fa ... to,RN367Yr
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Es wurde keine Leiche gefunden

Ungelesener Beitrag von Patty » Di 9. Apr 2019, 08:17

https://www.sueddeutsche.de/bayern/flos ... -1.4401310


vor 26 Minuten
Fall Monika Frischholz: Keine Leiche, aber Spuren

Am Tag nach dem Fund eines verrotteten Autos in einem Wald nahe Flossenbürg gräbt die Polizei weiter. Bislang wurden die sterblichen Überreste von Monika Frischholz nicht gefunden. Die damals zwölfjährige Schülerin verschwand vor 43 Jahren.

Neue Erkenntnisse im Fall der seit 1976 vermissten Monika Frischholz aus Flossenbürg haben die Polizei am Montag zu einem Autowrack geführt. Der VW Käfer war in einem Wald bei Waldkirch vergraben. Stück für Stück haben mehr als 20 Einsatzkräfte mit Schubkarren, Schaufeln und Händen das Fahrzeug freigelegt. Auch Bäume wurden gefällt, um das Auto aus der Grube heben zu können.

https://www.br.de/nachrichten/bayern/fa ... en,RN75iIT
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5. Pressemitteilung der KPI Weiden

Ungelesener Beitrag von Patty » Di 9. Apr 2019, 08:24

08.04.2019, PP Oberpfalz
5. Pressemitteilung der KPI Weiden - EG Froschau - zum Verschwinden von Monika Frischholz

Ermittlungen der Kriminalpolizei Weiden zum möglichen Tod von Monika Frischholz – Forensische Grabungen der Polizei - Abschluss des ersten Tages

FLOSSENBÜRG/LKR. NEUSTADT A.D. WALDNAAB. Mit Bekanntgabe vom Dezember 2018 hat die Kriminalpolizeiinspektion Weiden i.d.Opf. die „EG Froschau“ gegründet, welche das Verschwinden und den möglichen Tod der seit über 42 Jahren in Flossenbürg abgängigen 12-jährigen Monika Frischholz aufklären soll. Von der These, dass das Mädchen ermordet wurde, rückt die Ermittlungsgruppe weiterhin nicht ab. Heute fanden erste Grabungsarbeiten an einem möglichen Ablageort der Leiche südlich von Waldkirch statt.

Wie heute Morgen angekündigt, fanden heute ganztägig polizeiliche Grabungsarbeiten an einem Waldrand bei Waldkirch in der Nähe von Flossenbürg statt. An dieser Stelle vermutet die Polizei einen möglichen Ablageort der Leiche von Monika Frischholz. Der Anlass dort zu graben ergab sich auch aus einer Vielzahl von wertvollen Hinweisen aus der Bevölkerung.

Gegen 13.30 Uhr wurden Teile eines Fahrzeugs gesichtet, welches anschließend gänzlich freigelegt und geborgen wurde. Dabei handelte es sich dem ersten Anschein nach um einen VW Käfer. Im weiteren Verlauf der Grabungen wurden Feststellungen gemacht, welche möglicherweise im Zusammenhang mit dem Ermittlungsverfahren stehen können. Da diese Erkenntnisse jedoch zunächst weiterer Ermittlungen und Abklärungen bedürfen, können dazu derzeit keine weiteren Angaben gemacht werden.

Monika Frischholz wurde am 25.05.1976, gegen 15.30 Uhr, in ihrem Heimatort Flossenbürg zum letzten Mal lebend gesehen. Das Mädchen war damals 12 Jahre alt.

Die Kriminalbeamten der EG Froschau wurden bei ihrer heutigen Arbeit von Spezialisten verschiedener Fachrichtungen unterstützt. So waren u.a. Kräfte des Fachkommissariats für Spurensicherung bei der Kriminalpolizeiinspektion Weiden i.d.OPf., der sogenannten Tatortgruppe des Bundeskriminalamtes, der Staatsanwaltschaft Weiden i.d.OPf. und einer technischen Einsatzeinheit der Bayerischen Bereitschaftspolizei aus Nürnberg vor Ort.

Die Arbeiten werden morgen Vormittag ab etwa 09.00 Uhr fortgesetzt. Ob und inwieweit die forensischen Grabungen zu einer Auffindung von menschlichen Überresten oder Beweismitteln führen werden ist weiterhin offen.

Die vom Bayerischen Landeskriminalamt ausgesetzte Belohnung für Mitteilungen, die zur Aufklärung der Tat oder zur Ergreifung des Täters führen, in Höhe von

10.000 Euro
(in Worten: zehntausend Euro)

soll nach wie vor motivieren, Informationen an die Polizei weiter zu geben.

Die Belohnung wird nur unter Ausschluss des Rechtsweges zuerkannt und verteilt. Sie ist ausschließlich für Privatpersonen und nicht für Beamte, zu deren Berufspflicht die Verfolgung strafbarer Handlungen gehört, bestimmt.

Zeugen, die sich bis jetzt noch nicht gemeldet haben, werden um sachdienliche Hinweise zur Aufklärung des Mordes unter der Rufnummer 0961/401-291 gebeten. Jeglicher noch so kleine Hinweis kann weiterhin für die Ermittler von großer Bedeutung sein.

Medienkontakt: PP Oberpfalz, PHK Florian Beck, Tel.: 0941/506-1012
Veröffentlicht am: 08.04.2019 20:31 Uhr

https://www.polizei.bayern.de/news/pres ... tml/295318
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2. Tag der Suche

Ungelesener Beitrag von Patty » Mi 10. Apr 2019, 07:59

vor 30 Minuten
Knochenfund bei Grabungen im Fall Monika Frischholz

Am zweiten Tag der Grabungsarbeiten im Zuge der Suche nach der seit 1976 vermissten Schülerin Monika Frischholz hat die Polizei einen Fund von Knochenteilen bestätigt. Diese werden nun untersucht. Die Grabungen bei Waldkirch sind vorerst beendet.

https://www.br.de/nachrichten/bayern/kn ... lz,RNA9JCb
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7. Pressemitteilung der KPI Weiden

Ungelesener Beitrag von Patty » Fr 12. Apr 2019, 20:16

11.04.2019, PP Oberpfalz
7. Pressemitteilung der KPI Weiden - EG Froschau - zum Verschwinden von Monika Frischholz

Ermittlungen der Kriminalpolizei Weiden zum möglichen Tod von Monika Frischholz – Aktueller Sachstand zum 11.04.2019

FLOSSENBÜRG/LKR. NEUSTADT A.D. WALDNAAB. Am 08. und 09. April 2019 suchten die Ermittler der „EG Froschau“ an einem Waldstück bei Waldkirch nach Monika Frischholz. Bei diesen Arbeiten wurden u.a. Knochenstücke und ein Auto gefunden. Außerdem gingen aufgrund der intensiven Berichterstattung zusätzliche Hinweise bei der Kriminalpolizeiinspektion Weiden i.d.OPf. ein. Diverse weitere Spuren konnten die Ermittler indessen abarbeiten.

Am Dienstag, den 09.04.2019, gegen 17.15 Uhr endeten die ersten polizeilichen Grabungsarbeiten an einem möglichen Ablageort von Monika Frischholz bei Waldkirch. Zwei Tage lang führten die eingesetzten Polizeibeamten körperlich anstrengende und zum Teil feine Grabungen durch.
Im Rahmen der Grabungen wurde ein VW Käfer, wenige kleine Knochenteile und diverse Abfälle ausgehoben und teilweise sichergestellt bzw. vor Ort kriminalpolizeilich untersucht. Darüber hinaus fanden die Beamten ein Kennzeichen in der Grube und konnten am Auto ein Typenschild sichern.
Die Ermittlungen zu dem Auto haben nun ergeben, dass es mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht im Zusammenhang mit dem Verschwinden von Monika Frischholz gestanden hat. Bei dem Fahrzeug, welches nach dem aktuellen Ermittlungsstand im Jahr 1976 dort eingebracht wurde, handelt es sich wohl um einen bereits damals schrottreifen VW Käfer. Dieser wurde mit anderen Abfallprodukten an dieser Stelle vergraben. Nachdem diese Vergrabung wohl zeitlich nahe am Verschwinden von Monika Frischholz stattfand, war ein Zusammenhang nicht auszuschließen.
Das aufgefundene Kennzeichen stammt aus dem damaligen Zulassungsbezirk Neustadt an der Waldnaab (NEW) und gehörte wohl zum Fahrzeug. Bei dem Eigentümer des Fahrzeugs handelt es sich um einen inzwischen verstorbenen Mann aus der Region.

Mit dem Ergebnis des Untersuchungsberichts zu den aufgefundenen Knochen ist erst in den kommenden Wochen zu rechnen.

Inzwischen gingen bei der Ermittlungsgruppe Froschau über zehn neue Hinweise ein. Diese müssen nun sorgfältig ausgewertet und abgearbeitet werden. Zum Inhalt dieser Hinweise können mit Blick auf das laufende Verfahren keine näheren Angaben gemacht werden.

Lange Zeit hielten sich Gerüchte, dass Monika Frischholz unter einer örtlichen und im Bau befindlichen Kläranlage eingebracht worden sei. Dieser These widersprach nun die Ermittlungsgruppe: Die Ermittlungen haben ergeben, dass die Kläranlage bei Monikas Verschwinden bereits fertiggestellt war.

Ob und wann weitere forensische Grabungen, die zu einer Auffindung von menschlichen Überresten oder Beweismitteln führen sollen, durchgeführt werden, ist derzeit noch nicht zu sagen. Hierzu wird gegebenenfalls eine gesonderte Pressemitteilung erfolgen.

Die EG Froschau hat bislang eine Vielzahl von kriminalpolizeilichen Maßnahmen, beispielweise Vernehmungen, durchgeführt. Auch frühere Verfahrensbeteiligte wurden mit in diese Maßnahmen einbezogen. Die Ermittler durchsuchten darüber hinaus eine Wohnung. Bisher ergab sich kein dringender Tatverdacht gegen eine Person. Auch eine Festnahme ist bislang nicht erfolgt. Darüber hinausgehende Auskünfte können aus Verfahrensgründen nicht gegeben werden.

Das Ermittlungsergebnis ist nach wie vor offen und ein Ende der Ermittlungsarbeiten ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht absehbar.

Die vom Bayerischen Landeskriminalamt ausgesetzte Belohnung für Mitteilungen, die zur Aufklärung der Tat oder zur Ergreifung des Täters führen, in Höhe von

10.000 Euro
(in Worten: zehntausend Euro)

soll nach wie vor motivieren, Informationen an die Polizei weiter zu geben.

Die Belohnung wird nur unter Ausschluss des Rechtsweges zuerkannt und verteilt. Sie ist ausschließlich für Privatpersonen und nicht für Beamte, zu deren Berufspflicht die Verfolgung strafbarer Handlungen gehört, bestimmt.
Zeugen, die sich bis jetzt noch nicht gemeldet haben, werden um sachdienliche Hinweise zur Aufklärung des Mordes unter der Rufnummer 0961/401-291 gebeten. Jeglicher noch so kleine Hinweis kann weiterhin für die Ermittler von großer Bedeutung sein.

Presseauskünfte zu diesem Fall erteilt ausschließlich die Pressestelle des Polizeipräsidiums Oberpfalz. Für O-Töne und Rückfragen stehen wir Ihnen ab morgen gerne wieder zur Verfügung.

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Veröffentlicht am: 11.04.2019 21:55 Uhr

https://www.polizei.bayern.de/news/pres ... tml/295486
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