Versuchte, oder noch nicht vollständig aufgeklärte Tötungsdelikte2019-Enkenbach-Alsenborn: Arzt vor Praxis durch Sprengsatz getötet-wer hatte Kontakt zu Bernhard Graumann?

hier sollen alle noch nicht vollständig aufgeklärten versuchte und Tötungsdelikte stehen

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2019-Enkenbach-Alsenborn: Arzt vor Praxis durch Sprengsatz getötet-wer hatte Kontakt zu Bernhard Graumann?

Ungelesener Beitrag von Patty » Mo 4. Mär 2019, 17:09

04.03.2019 – 15:25

Polizeipräsidium Westpfalz
POL-PPWP: Warnmeldung der Polizei: Wer hatte Kontakt zu Bernhard Graumann?

Kaiserslautern (ots)

Die Polizei sucht Zeugen, die Kontakt zu Bernhard Graumann aus Mehlingen hatten. Der 59-jährige Betreiber einer Landschaftsgärtnerei ist am 1. März 2019 verstorben und steht im Verdacht, an der Tötung eines Arztes aus Enkenbach-Alsenborn am vergangenen Freitag beteiligt gewesen zu sein. Die Polizei hat Erkenntnisse, dass auch andere Personen, die in geschäftlicher oder persönlicher Beziehung zu Graumann standen, gefährdet sein könnten.

Graumann ist in der Nacht zum Freitag in seinem Wohnhaus in Mehlingen verstorben. Die Todesumstände sind zurzeit ebenfalls Gegenstand polizeilicher Ermittlungen.

Am Freitagvormittag wurde ein 64-jähriger Arzt in Enkenbach-Alsenborn tot vor seiner Praxis gefunden. Die Polizei geht davon aus, dass eine absichtlich herbeigeführte Explosion zum Tod des 64-Jährigen führte. Sie nimmt an, dass der Arzt durch eine Sprengfalle ums Leben kam. Die Ermittler gehen zwischenzeitlich davon aus, dass der Täter eine Sprengvorrichtung an der Eingangstür der Arztpraxis deponierte. Vermutlich wollte der getötete Arzt die getarnte Vorrichtung vom Boden aufheben. Dadurch brachte er den Gegenstand zur Explosion. Zum dem Gegenstand kann die Polizei aktuell noch keine Angaben machen. Die Ermittlungen dauern an.

In Otterberg kam es am Sonntagmorgen zu einer weiteren Explosion. Zwei Menschen wurden dabei verletzt. Ein mit Sprengstoff manipuliertes Holzscheit war in einem Kaminofen explodiert. Vermutlich deponierte der Täter das Holzstück zuvor am Wohnanwesen der Geschädigten. Eine Bewohnerin legte das Stück unbemerkt mit ins Kaminfeuer.

Die Ermittlungen der Kriminalpolizei ergaben, dass in beiden Fällen Bernhard Graumann tatverdächtig ist. Er hatte mit den Geschädigten eine persönliche beziehungsweise geschäftliche Verbindung. Graumann stand zu den Personen in keinem guten Verhältnis. In beiden Fällen war es in der Vergangenheit bereits zu Konflikten gekommen.

Die Polizei kann nicht ausschließen, dass der Verstorbene vor seinem Tod Vorbereitungen getroffen hat, die andere Menschen an Leib und Leben gefährden könnten. Insbesondere Personen, die mit Graumann in problematischer privater oder geschäftlicher Beziehung standen, werden dringend gebeten, sich umgehend mit der Polizei in Verbindung zu setzen. Unter der Telefonnummer 0631 369 2660 hat die ermittelnde Sonderkommission ein Hinweistelefon eingerichtet. |erf

Rückfragen bitte an:

Polizeipräsidium Westpfalz

Telefon: 0631-369-1080
E-Mail: ppwestpfalz.presse@polizei.rlp.de
www.polizei.rlp.de/pp.westpfalz

Pressemeldungen der Polizei Rheinland-Pfalz sind unter Nennung der
Quelle zur Veröffentlichung frei.

Original-Content von: Polizeipräsidium Westpfalz, übermittelt durch news aktuell

https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/117683/4208992
Wir müssen von Zeit zu Zeit eine Rast einlegen und warten, bis unsere Seelen uns wieder eingeholt haben. (Indianische Weisheit)

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Möglicherweise hat der Täter weitere Fallen gebaut

Ungelesener Beitrag von Patty » Di 5. Mär 2019, 18:06

Nach dem Tod eines Arztes durch eine Sprengfalle in Enkenbach-Alsenborn warnt die Polizei die Bevölkerung: Möglicherweise hat der Täter weitere Fallen gebaut. Über den 59-Jährigen wurden jetzt nähere Einzelheiten bekannt.

Bericht und Video:


https://www.swr.de/swraktuell/rheinland ... t-100.html


Arzt stirbt durch Sprengfalle – Polizei warnt vor weiteren Anschlägen

Bericht und Video:

https://www.welt.de/vermischtes/article ... raxis.html
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Ergänzende PM

Ungelesener Beitrag von Patty » Di 5. Mär 2019, 18:24

05.03.2019 – 14:34

Polizeipräsidium Westpfalz
POL-PPWP: Ergänzung zur Warnmeldung der Polizei: Wer hatte Kontakt zu Bernhard Graumann?

Kaiserslautern (ots)

Am Freitagvormittag wurde ein 64-jähriger Arzt in Enkenbach-Alsenborn tot vor seiner Praxis gefunden. Die Polizei geht davon aus, dass eine absichtlich herbeigeführte Explosion zum Tod des 64-Jährigen führte. Sie nimmt an, dass der Arzt durch eine Sprengfalle ums Leben kam.

In Otterberg kam es am Sonntagmorgen zu einer weiteren Explosion. Zwei Menschen wurden dabei verletzt. Ein mit Sprengstoff manipuliertes Holzscheit war in einem Kaminofen explodiert (wir berichteten https://s.rlp.de/Z0S4l).

Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen ist in beiden Fällen Bernhard Graumann tatverdächtig. Er hatte mit den Geschädigten eine persönliche beziehungsweise geschäftliche Verbindung. Graumann stand zu den Personen in keinem guten Verhältnis. In beiden Fällen war es in der Vergangenheit bereits zu Konflikten gekommen.

Graumann ist in der Nacht zum Freitag in seinem Wohnhaus in Mehlingen verstorben. Die Todesumstände sind zurzeit ebenfalls Gegenstand polizeilicher Ermittlungen. Am Montag wurde der Leichnam obduziert. Das Ergebnis des toxikologischen Gutachtens wird nicht vor Mittwoch erwartet. Es bestehen keine Hinweise auf Fremdverschulden. Die Todesursache ist aktuell noch unklar.

Da nicht auszuschließen ist, dass der Verstorbene vor seinem Tod Vorbereitungen getroffen hat, die weitere Menschen gefährden könnten, hat die Polizei am Montag eine Warnmeldung veröffentlicht. Die Warnung richtete sich insbesondere an Personen, die mit Graumann in konfliktträchtiger Beziehung standen.

Unter der Telefonnummer 0631 369-2660 gingen bis heute Vormittag mehr als 30 Anrufe ein. Darunter waren - neben allgemeinen Zeugenhinweisen - auch Hinweise auf mögliche Gefährdungen von Menschen, die mit Bernhard Graumann in Verbindung standen. Diesen Hinweisen geht die Polizei derzeit nach. Im Fokus der Ermittlungen stand unter anderem ein Objekt in Siegelbach. Die Überprüfung ergab, dass dort keine explosiven Stoffe deponiert waren. Auch alle anderen bisher durchgeführten Maßnahmen führten nicht zum Auffinden weiterer gefährlicher Gegenstände oder Stoffe.

Die Polizei hat das Anwesen von Bernhard Graumann durchsucht. Dabei wurden Schwarzpulver sowie andere Gegenstände, die dem Waffengesetzt bzw. dem Sprengstoffgesetz unterliegen, aufgefunden und sichergestellt. Das Landeskriminalamt untersucht diese Gegenstände und potenziellen Sprengmittel.

Die bei der Explosion in Otterberg verletzte Mutter und ihre Tochter wurden ärztlich versorgt. Die Tochter befindet sich noch im Krankenhaus. Lebensgefahr besteht nicht.

Heute kam es um 11.40 Uhr zu einem lauten Knall, der auch in Siegelbach und Mehlingen zu hören war. Dabei handelte sich um einen Überschallknall, der von einem Flugzeug verursacht wurde.

Staatsanwaltschaft und Polizei beabsichtigen gegen Ende der Woche zu einer gemeinsamen Pressekonferenz einzuladen. Weitere Informationen dazu folgen. |mhm

Rückfragen bitte an:

Polizeipräsidium Westpfalz

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E-Mail: ppwestpfalz.presse@polizei.rlp.de
www.polizei.rlp.de/pp.westpfalz

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Polizei findet weitere Sprengvorrichtung

Ungelesener Beitrag von Patty » Mi 6. Mär 2019, 19:04

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Polizei kann weitere Sprengsätze nicht ausschließen

Ungelesener Beitrag von Patty » Do 7. Mär 2019, 22:32

07.03.2019 – 17:10

Polizeipräsidium Westpfalz
POL-PPWP: Polizei kann weitere Sprengsätze nicht ausschließen

Kaiserslautern (ots)

Die Polizei appelliert im Fall Bernhard Graumann (wir berichteten zuletzt unter https://s.rlp.de/4sC29) nochmal dringend an die Öffentlichkeit: Wenn Sie privat oder geschäftlich Streit mit Graumann hatten, setzen Sie sich bitte mit der Polizei in Verbindung. Unter der Telefonnummer 0631 / 369-2660 ist rund um die Uhr ein das Hinweistelefon der Sonderkommission erreichbar. Die Polizei kann nicht ausschließen, dass Graumann weitere Sprengsätze deponiert hat, um Menschen, die mit ihm ein problematisches Verhältnis hatten, zu töten oder schwere Verletzungen zuzufügen.

Die Sonderkommission arbeitet auf Hochtouren, um das Leben des Bernhard Graumann hinsichtlich Gefahrenerkenntnissen zu durchleuchten und weitere gefährdete Personen zu identifizieren. Bis heute gingen bei den Ermittlern mehr als 100 telefonische Hinweise zum Fall Graumann ein.

Die Informationen werden ausgewertet und von den Beamten überprüft. Die Polizei ist mit Spezialhunden im Einsatz, um an möglicherweise gefährdeten Objekten weitere Sprengvorrichtungen ausfindig zu machen. Das Polizeipräsidium Westpfalz arbeitet dabei eng mit den Sprengstoffexperten des Landeskriminalamts Rheinland-Pfalz (LKA) und den Fachleuten des Bundeskriminalamts (BKA) zusammen. Das BKA verfügt beispielsweise über eine mobile Röntgentechnik, mit der es möglich ist, manipulierte Holzscheite in einem Brennholzstapel zu erkennen. Weitere Unterstützung erhält die Sonderkommission von Einsatzkräften des Polizeipräsidiums Einsatz, Logistik und Technik.

Die Polizei geht nach wie vor davon aus, dass Graumann gezielt an Menschen, mit denen er Streit hatte, Rache nehmen wollte. Die Todesursache des Landschaftsgärtners steht aktuell nicht fest. Derzeit steht ein toxikologisches Gutachten aus, das nächsten Woche erwartet wird.

Aufgrund der aktuellen Entwicklungen beabsichtigen Staatsanwaltschaft und Polizei, die für Ende dieser Woche angekündigte Pressekonferenz im Verlauf der nächsten Woche durchzuführen und die Öffentlichkeit umfassend über den aktuellen Stand der Ermittlungen zu informieren. |erf

Rückfragen bitte an:

Polizeipräsidium Westpfalz

Telefon: 0631-369-1080
E-Mail: ppwestpfalz.presse@polizei.rlp.de
www.polizei.rlp.de/pp.westpfalz

Pressemeldungen der Polizei Rheinland-Pfalz sind unter Nennung der
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Pressekonferenz

Ungelesener Beitrag von Patty » Mi 13. Mär 2019, 20:57

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Pressekonferenz

Ungelesener Beitrag von Patty » Fr 15. Mär 2019, 21:58

Details aus der Pressekonferenz im Fall Graumann
Opfer im Notizbuch markiert

Laut Zeugenaussagen kündigte Graumann in der Vergangenheit an, dass er „den Arzt plattmachen“ würde. Unter Alkoholeinfluss habe er mal geäußert, dass er „den mitnehmen werde, wenn er selbst gehen wird“. „Der Streit mit dem Arzt lag allerdings mehr als zehn Jahre zurück“, berichtete Oberstaatsanwalt Dr. Udo Gehring. Wie die Untersuchungen ergaben, wurde für die Sprengfalle in Enkenbach-Alsenborn eine Handgranate benutzt.

Bitte lest hier weiter:

https://www.wochenblatt-reporter.de/kai ... ert_a66979


109 Menschen durch Rache von Gärtner gefährdet

https://www.swr.de/swraktuell/rheinland ... r-100.html
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