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2012- Kinder finden Babyleiche in Tollwitz
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Führt die Jacke zur Mutter?So wie man die Strahlen der Sonne nicht zudecken kann, so kann man auch das Licht der Wahrheit nicht auslöschen.
(Arabisches Sprichwort!)
aufgeklärtSo wie man die Strahlen der Sonne nicht zudecken kann, so kann man auch das Licht der Wahrheit nicht auslöschen.
(Arabisches Sprichwort!)
Geständnis vor Gericht: Mutter lässt Baby in Plastiktüte zurFast vier Monate nach dem Fund einer Babyleiche im Bad Dürrenberger Ortsteil Tollwitz (Saalekreis) hat die Mutter des Kindes vor Gericht eingeräumt, das Opfer nach der Geburt in einem Gebüsch zurückgelassen zu haben. Die 21-Jährige muss sich seit Mittwoch wegen Totschlags am Landgericht Halle verantworten.
Halle (dapd). Sie habe das Kind am 11. November 2011 im Haus ihrer Großmutter allein zur Welt gebracht und anschließend in einer Plastiktüte verpackt, gestand die Frau. Daraufhin habe sie den Jungen nahe einer Schule in ein Gebüsch gelegt. Erst am 21. März war die verweste Babyleiche von zwei Schülern entdeckt worden. Eine Woche später wurde die 21-Jährige festgenommen. Laut Anklage war der Junge bei der Geburt gesund und reif. Wahrscheinlich sei er erstickt, sagte der Staatsanwalt. In der Plastiktüte hatten sich auch Kleidungsstücke befunden, durch die die Ermittler auf die Spur der Mutter kamen. Die Frau schilderte vor Gericht, sie habe die Veränderungen ihres Körpers ignoriert. Die Schwangerschaft, die sie erst Anfang August bemerkt haben will, habe sie verdrängt. 'Ich wollte doch selbst erst etwas in der Hand haben, bevor ich ein Kind bekomme', sagte sie. Die Frau hatte damals nach eigenen Angaben weder eine Ausbildung noch Geld. Erst im September vergangenen Jahres habe sie sich nach zweijähriger Beziehung von ihrem elf Jahre älteren Partner und dem mutmaßlichen Vater des Kindes getrennt. Um das Baby nach der Geburt nicht sehen zu müssen, habe sie ein T-Shirt auf das Kind gelegt. 'Ich habe mich nicht getraut, es richtig anzugucken', sagte sie. Das Baby habe nicht geschrien. In einer Art Black-out sei sie dann mit zwei Plastiktüten aus dem Haus gerannt und habe den Jungen an dem Gebüsch zurück gelassen. Die Angeklagte, die eine Sonderschule besuchte und einen Hauptschulabschluss besitzt, hat eigenen Angaben zufolge eine Ausbildung als Kinderpflegerin in Merseburg abgebrochen. Zuletzt lebte die 21-Jährige von Hartz-IV. Am ersten Verhandlungstag wurden vier Zeugen vernommen, unter ihnen die Mutter, Tante und Oma der Angeklagten. Alle drei wollen die junge Frau mehrmals auf eine Schwangerschaft angesprochen, jedoch keiner von ihnen körperliche Anzeichen dafür bemerkt haben. Der Prozess wird am 11. Juli fortgesetzt. Dann sollen unter anderem die Gutachter gehört werden und der mutmaßliche Vater des toten Jungen gehört werden. http://www.ad-hoc-news.de/gestaendnis-v ... s/23771188 Wer kämpft kann verlieren, wer nicht kämpft, hat schon verloren....
Vier Jahre Haft für MutterBaby erstickt in Plastiktüte - Vier Jahre Haft für Mutter
Eine junge Mutter, die ihr Baby in einer Plastiktüte hat sterben lassen, muss für vier Jahre ins Gefängnis. Das Landgericht Halle verurteilte die 21-Jährige am Mittwoch wegen Totschlags im minder schweren Fall. Es folgte damit dem Antrag der Staatsanwaltschaft. Die Verteidigung hatte drei Jahre Haft gefordert. Die Richter berücksichtigten in ihrem Urteil das Geständnis und die persönliche Entwicklung der Frau. Laut psychiatrischem Gutachter war sie in einem Klima der emotionalen Vernachlässigung aufgewachsen. Die Angeklagte nahm das Urteil regungslos auf. Sie hatte gestanden, den Jungen im Haus ihrer Großmutter im November 2011 heimlich entbunden zu haben. Dann habe sie das Neugeborene samt Kleidungsstücken in die Plastiktüte gesteckt und in einem Gebüsch sich selbst überlassen. Sie habe die Schwangerschaft verdrängt, sagte die Frau. Im Prozess schilderte ein Rechtsmediziner den qualvollen Überlebenskampf des Neugeborenen. Demnach sei das Baby aller Wahrscheinlichkeit nach erstickt. Auch der 32 Jahre alte Vater des Kindes sagte als Zeuge vor Gericht aus. Die Angeklagte habe ihm im August geschrieben, dass sie schwanger sei. Er sei aber davon ausgegangen, dass sie das Kind abgetrieben habe. Das Paar hatte sich den Angaben zufolge getrennt. Kinder machen grausigen Fund Im März dieses Jahres hatten spielende Kinder die verweste Babyleiche in Tollwitz bei Bad Dürrenberg im Saalekreis entdeckt. Eine Woche später fanden die Ermittler die bis dato unbekannte Mutter. Nach eigenen Angaben war sie zu diesem Zeitpunkt wieder schwanger. Das Kind habe sie zwischenzeitlich abtreiben lassen. http://www.mdr.de/sachsen-anhalt/halle/ ... 37b3e.html Wer kämpft kann verlieren, wer nicht kämpft, hat schon verloren....
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